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Frühlings Erwachen

sehr frei nach  Frank Wedekind

REGIE und Bearbeitung: Claudia Bühlmann

DAS STÜCK

"Frühlingserwachen" erzählt die Geschichte von jugendlicher Selbsterkenntnis, sexueller Erfahrung und der sich auflehnenden Lebenskraft der Protagonisten. In einer Gesellschaft, geprägt von Tabus und Unterdrückung, kämpfen sie für ihre individuelle Freiheit und gehen auf eine emotionale Reise der Selbstfindung.

 

Das Stück von Frank Wedekind hat auch heute noch eine große Bedeutung und Relevanz in unserer Gesellschaft. Obwohl es in der späten 19. Jahrhundert spielt, behandelt es Themen, die zeitlos sind und auch heute noch relevant sind. Hier sind einige Aspekte, die die Bedeutung und Relevanz des Stücks in der heutigen Gesellschaft verdeutlichen:

 

1. Sexualität und Aufklärung: "Frühlingserwachen" thematisiert die sexuelle Neugier, das Erwachen der Sexualität und die Unterdrückung sexueller Wünsche. In unserer modernen Welt, in der die sexuelle Aufklärung und die Wahrung der sexuellen Rechte von Jugendlichen wichtige Themen sind, schafft das Stück einen Raum, um über gesellschaftliche Normen und Tabus im Umgang mit Sexualität zu reflektieren.

 

2. Bildungssystem: Das Theaterstück wirft auch Fragen zur Bildung auf und stellt die starren Strukturen des Schulsystems infrage. Es bringt damit die Wichtigkeit von Bildung, die Anpassungsfähigkeit des Bildungssystems und die Förderung individueller Stärken und Talente ins Bewusstsein.

 

3. Jugendlicher Druck und psychische Gesundheit: Das Stück zeigt die Herausforderungen und den Druck, denen Jugendliche in der Übergangsphase zum Erwachsenwerden ausgesetzt sind. Es thematisiert auch die psychischen Auswirkungen, die das Fehlen offener Kommunikation über Gefühle und andere psychische Belange haben kann. In einer Welt, in der das Bewusstsein für psychische Gesundheit zunimmt, regt "Frühlingserwachen" dazu an, über den Umgang mit psychischen Belastungen bei Jugendlichen nachzudenken und Möglichkeiten zur Unterstützung und Prävention zu finden.

 

4. Gesellschaftliche Unterdrückung und Normen: Das Stück zeigt, wie rigide gesellschaftliche Normen und Unterdrückung die Entwicklung und das Wohlbefinden der Jugendlichen beeinflussen. Es ermutigt dazu, sich kritisch mit gesellschaftlichen Erwartungen und Einschränkungen auseinanderzusetzen und eine offene und unterstützende Umgebung zu schaffen, in der Jugendliche ihre eigene Identität erkunden können.

 

"Frühlingserwachen" spricht uns auch heute noch an, weil es uns dazu auffordert, über die Herausforderungen des Jugendalters, die Bedeutung der Selbstfindung und den Umgang mit schwierigen Themen in unserer Gesellschaft nachzudenken. Es ist ein wichtiges Stück Theater, das uns dazu ermutigt, über unsere eigenen Wertvorstellungen zu reflektieren und eine sensiblere und aufgeschlossenere Gesellschaft zu schaffen.

REGIE

 

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© privat

REGIE
Assistentin


 

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 © K. Götl

Claudia  BÜHLMANN

Die Leiterin des Instituts angewandtes Theater in Wien (IFANT) inszeniert regelmäßig im Dschungel Wien und im Theater Akzent und gibt europaweit Workshops in Schauspiel, Improvisation, Regie, Choreografie und chorischem Arbeiten. Sie ist Lektorin am Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaften Wien und war  Ensemblemitglied am Burgtheater Wien und am Theater der Jugend.


 
https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/ 

Melanie MUSSNER,

1982 in Wörgl, Tirol geboren. Schauspielerin und angehende Theaterpädagogin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung von 2016 bis 2020 in Innsbruck und Wien. Derzeit lebt sie als freischaffende Künstlerin in Wien. Von 2020 bis 2022 gehörte sie dem Ensemble des Pygmalion Theaters in Wien an. Ihr vielseitiges Talent zeigt sich in ihrer kreativen Arbeit sowohl vor als auch hinter den Kulissen des Theaters. 

 
 

14./15./16.6.
 
AM HIMMEL
Baumkreis
Himmelstraße 125, 1190 Wien

21./22./23.6.
 
AM HIMMEL
Baumkreis
Himmelstraße 125, 1190 Wien

27./28./29./30.06.
 
AUGARTEN
vor der Manufaktur
Obere Augartenstr.1, 1020 Wien

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